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4 bewährte Grundsätze für einen reibungslosen Review-Prozess

4 bewährte Grundsätze für einen reibungslosen Review-Prozess
4_bewährte_Tipps_für_einen_reibungslosen_Review-Prozess

Um sicher zu sein, dass man gute Arbeit abliefert, sollte man jemanden haben, der einen prüfenden Blick auf die eigenen E-Learning-Projekte wirft. Leider kann es nur allzu leicht passieren, dass sich der Review-Prozess in die Länge zieht und/oder unübersichtlich wird, wenn Sie ihn nicht systematisch angehen. Fachleute, die widersprüchliches Feedback geben, und Korrekturleser, die sich ewig Zeit lassen, sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Artikel möchten wir Ihnen deshalb 4 Tipps geben, mit denen Sie Ihren Review-Prozess gut vorbereiten und in berechenbaren Bahnen halten können. Wenn Sie diese Grundsätze beherzigen, sollten Ihnen bei Ihrem nächsten E-Learning-Projekt allzu große Kopfschmerzen erspart bleiben.

Im Voraus einen Review-Ablauf vereinbaren

Schon während der Planungsphase sollten Sie mit Ihren späteren Reviewern besprechen, wie Sie sich den Review-Prozess vorstellen: zu welchen Punkten Feedback wichtig ist, wer die Reviewer sind und wie viele Review-Schleifen Sie anvisieren (üblicherweise zwischen 1 und 3). Vergewissern Sie sich, dass alle Beteiligten ihre Aufgaben im Review-Prozess verstanden haben.

Anzahl der Reviewer geringhalten

Jeder weiß: Zu viele Köche verderben den Brei. Das gilt auch für Reviewer in E-Learning-Projekten. Je länger die Liste der Reviewer wird, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Sie widersprüchliches Feedback erhalten, das Sie dann mühsam ins Reine bringen müssen. Auch auf den Zeitplan des Projekts wirkt sich die Anzahl der Reviewer aus: je mehr, desto langwieriger. Hinzukommt, dass es immer wieder Reviewer gibt, die meinen, zu allem und jedem einen Kommentar hinterlassen zu müssen, auch wenn sie nichts inhaltlich Relevantes zu sagen haben. Wählen Sie Ihre Reviewer also mit Bedacht!

Reviewern einen Leitfaden an die Hand geben

„Das Hemd, das der Mann in dem Stock-Foto trägt, gefällt mir nicht.“ Kein Scherz, solche Rückmeldungen gibt es. Dieser Art von sinnlosem Feedback können Sie in der Regel vorbeugen, indem Sie Ihren Reviewern von vornherein einen Leitfaden an die Hand geben, in dem Sie darlegen, zu welchen Elementen sie welche Art von Feedback brauchen. Sind es Rechtschreibung und Grammatik, oder die fachliche Konsistenz oder die Benutzerfreundlichkeit der Navigation? Oder alle drei?

Klare Fristen setzen

Haben Sie schon mal einem Reviewer einen Kurs geschickt, der dann geantwortet hat: „Ich kümmer’ mich drum.“, und zwei Wochen später haben Sie immer noch nichts gehört? Kennen wir! Nennen Sie beim Versand Ihres Kurses immer eine konkrete Frist, innerhalb derer Sie das Feedback benötigen. Lassen Sie Ihren Reviewern aber auch genug Zeit – das können, je nach Projekt und Kapazitäten des Reviewers, ein paar Tage aber auch ein paar Wochen sein.

 

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