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3 Tipps zum effektiven Einsatz von Weißraum im E-Learning

3 Tipps zum effektiven Einsatz von Weißraum im E-Learning
3 Tipps zum effektiven Einsatz von Weißraum

Haben Sie sich in einem E-Learning-Kurs auch schon einmal von einer Folie überwältigt gefühlt? Vielleicht war sie zu voll gepackt mit Informationen oder so unübersichtlich, dass Sie nicht wussten, wo Sie weiterlesen oder weiterklicken sollten? Als E-Learning-Entwickler möchten wir solche Erlebnisse natürlich so gut es geht vermeiden. Eines der effektivsten Mittel dazu ist der sogenannte Weißraum.

Mit Weißraum bezeichnet man sämtliche Flächen zwischen Textfeldern, Bildern, Figuren und anderen Elementen auf einer Seite (Folie, Website, …). Der Raum muss dabei nicht tatsächlich weiß sein. Er kann eingefärbt oder gemustert sein oder sogar ein Hintergrundbild beinhalten. Weißraum ist ein effektives Gestaltungsmittel, um die Lernerfahrung in E-Learning-Kursen noch flüssiger und angenehmer zu machen.

Leider betrachten manche E-Learning-Entwickler Weißraum als vertane Chance, noch mehr Inhalt unterzubringen. Tatsächlich ist es aber so, dass fehlender Weißraum die Informationsaufnahme behindert. Mit gezielt eingesetztem Weißraum hingegen können Sie …

1) Texte lesbarer machen

Weißraum nennt man auch den Raum zwischen den Buchstaben innerhalb eines Textfeldes oder Absatzes. Hier spricht man auch von Leerraum oder mikrotypografischem Weißraum. Mehr oder weniger Zeichenabstand (horizontal zwischen Zeichen derselben Zeile) und mehr oder weniger Zeilenabstand wirken sich drastisch auf die Lesbarkeit von Textblöcken aus. Sehen Sie selbst:

2) Platz schaffen

Es ist eine grundsätzliche Design-Empfehlung, den Weißraum bis zu 50 Prozent der gestalteten Fläche einnehmen zu lassen. Das gilt auch für E-Learning-Kurse. Viel Weißraum entzerrt den optischen Eindruck einer Seite und gibt dem Inhalt mehr Raum, um seine Wirkung zu entfalten.

3) Inhalte logisch gruppieren

Unser Hirn strukturiert visuell aufgenommene Informationen auf vielerlei Weise. Ein Grundsatz hierbei ist das Gesetz der Nähe. Dieses Gesetz bedeutet, dass Elemente, die näher beieinanderstehen, als zusammengehörig wahrgenommen werden. Hier eignet sich der Weißraum zwischen verschiedenen Elementen einer Folie gut zur Strukturierung der präsentierten Inhalte.

Vergessen Sie nicht: Weißraum ist ein Gestaltungsmittel, mit dem Sie die Optik und die Lernerfahrung Ihrer Kurse deutlich verbessern können. Ich hoffe, diese 3 einfachen Tipps helfen Ihnen dabei, Ihren nächsten Kurs übersichtlicher und lesbarer zu gestalten.

 

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