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Storyboards entwerfen mit Storyline 360 und Review 360

Storyboards entwerfen mit Storyline 360 und Review 360
Professionelle Storyboards mit Storyline 360 und Review 360

Wenn Sie schon mal ein E-Learning-Projekt in Storyline 360 entworfen haben, wissen Sie, wie zentral ein gutes Storyboard für den Erfolg und die Effizienz Ihrer Arbeit ist. Ein Storyboard ist gewissermaßen die Blaupause Ihres E-Learning-Kurses. Darin notieren und organisieren Sie den Inhalt und die Abfolge der Folien, die Animationen und die verschiedenen Multimedia-Inhalte. Oft fordern Kunden ein Storyboard, das sie absegnen wollen, bevor mit der eigentlichen Entwicklungsarbeit begonnen wird. Ein solches abgesegnetes Storyboard gibt aber auch den Entwicklern die Sicherheit, genau zu wissen, wie der Kurs aussehen soll, was enthalten sein soll und was nicht.

Dank Articulate können Sie in diesem ganzen Prozess eine Menge Zeit sparen, wenn Sie das Storyboard direkt in Storyline 360 erstellen und dann Review 360 benutzen, um die Rückmeldung vom Kunden einzuholen.

Storyboard direkt in Storyline 360 erstellen

Wenn Sie einen E-Learning-Kurs mit Storyline 360 erstellen, ist es eine gute Idee, auch das Storyboard schon in Storyline 360 zu erstellen. Das hat mehrere Gründe. Zunächst bekommt man ein besseres Gefühlt dafür, was und wie viel auf eine Folie passt, wenn man schon im Storyboard tatsächlich mit Folien arbeitet. Außerdem können Sie so im Storyboard schon eine funktionierende Navigation und interaktive Elemente erstellen, um ein Gefühl für den Ablauf des Kurses und den Grad der Interaktivität zu bekommen. Natürlich bedeutet das mehr Arbeit als ein Storyboard in einem schlichten Textdokument zu erstellen (Trigger definieren, testen usw.), aber wenn Ihr Kunde nicht gerade Ihr gesamtes Konzept über den Haufen wirft, holen Sie die hier investierte Zeit später bei der eigentlichen Entwicklung des Kurses eins zu eins wieder rein.

Neben Platzhaltern für Textpassagen, Figuren und Bilder kann es eine gute Idee sein, Beispiele für Audio- oder Videoinhalte einzubauen, um den Stakeholdern ein vollständigeres Bild zu verschaffen.

Hier sehen Sie ein Beispiel für ein Storyboard, das in Storyline 360 erstellt wurde:

Sicherheit unterwegs - Storyboard

Vorschau | Download 

Dieses Beispiel-Storyboard ist im Prinzip ein voll funktionsfähiger Kurs. Die Navigation und sämtliche interaktiven Elemente funktionieren. In den Notizen stehen zu jeder Folie noch weitere Informationen für die Stakeholder.

Was fehlt noch? Hintergrundbilder, Schriftarten und Farbschemata werden nicht erwähnt. Das sind alles Elemente, die mit der Funktionsweise des Kurses nichts zu tun haben und später nach Absprache mit dem Kunden eingebaut werden können.

Feedback über Review 360 einholen

Wenn das Storyboard steht, können Sie es in Review 360 veröffentlichen. Dort wird automatisch ein Link erstellt, den Sie am besten in eine E-Mail an Ihre Stakeholder und Reviewer einbauen, in der außerdem noch die folgenden Informationen enthalten sind:

  • Passwortschutz. Bei Bedarf können Sie für das Storyboard in Review 360 ein Passwort festlegen, das eingegeben werden muss, um das Storyboard anzuzeigen.
  • Frist. Nennen Sie eine Frist, innerhalb derer Sie die Rückmeldung zu Ihrem Storyboard brauchen. Um ein Storyboard zu testen und sinnvolles Feedback zu geben sind je nach Projekt manchmal nur ein paar Tage manchmal aber auch einige Wochen nötig. Das sollten Sie in Ihre Abläufe einplanen.
  • Anweisungen. Formulieren Sie klar, was Sie von den Reviewern erwarten, worauf sie achten sollen und welche Art von Feedback Ihnen am meisten hilft. Weisen Sie deutlich darauf hin, dass es sich um ein Storyboard handelt und nicht um einen fertigen Kurs. Hier sollten ausschließlich der Aufbau, die Navigation und die Interaktionen im Fokus stehen. Alles Visuelle (Bilder, Figuren, Farben, Schriftarten …) kommt später.

Je nach Projekt sind eine oder mehrere Feedback-Runden angesagt. Wenn Sie nach einer Feedback-Runde Änderungen am Storyboard vornehmen möchten, öffnen Sie am besten Review 360 auf der einen Seite des Bildschirms und Storyline 360 auf der anderen Seite (oder auf einem zweiten Bildschirm). So können Sie die Kommentare in der richtigen Reihenfolge abarbeiten und jeweils auf „Resolve“ klicken, damit klar ist, dass dieser Kommentar eingearbeitet wurde. Wenn Sie damit durch sind, können Sie das Storyboard mit demselben Link in Review 360 veröffentlichen. Dann brauchen Sie den Reviewern nur eine kurze Nachricht zu schreiben, dass die nächste Version zur Verfügung steht. Wenn alle Stakeholder zufrieden sind, können Sie zur eigentlichen Entwicklung des Kurses übergehen.

Auf der Grundlage des Storyboards den eigentlichen Kurs erstellen

Das Storyboard direkt in Storyline 360 zu erstellen hat den immensen Vorteil, dass Sie, wenn es an die eigentliche Entwicklungsarbeit geht, einen erklecklichen Anteil der Arbeit bereits hinter sich haben. Da die Navigation und die Interaktionen bereits funktionieren, können Sie das Projekt einfach unter einem anderen Dateinamen speichern und unmittelbar dazu übergehen, die Folien mit den tatsächlichen Inhalten zu füllen und mit Hintergrundbildern, Figuren, Schriftarten und Grafiken auszugestalten.

Wir hoffen, es ist klar geworden, warum und wie Sie bei Ihren nächsten Projekten Zeit sparen können, wenn Sie das Storyboard direkt in Storyline 360 erstellen und für die Feedback-Runde(n) Review 360 nutzen.

 

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