Wenn Ekaterina_Vs Portfolio eines klar macht, dann dass E-Learning nicht seriös aussehen muss, um effektiv zu sein. In Ihren Projekten sind Kreativität, Verspieltheit und Authentizität keine Extras – es sind grundlegende Bausteine für ihre Herangehensweise an Didaktik und Lernen.
In diesem Artikel geben wir einen kurzen Abriss von Ekaterinas Werdegang, stellen die Spiel-inspirierten Projekte vor, auf die sie am stolzesten ist, und beleuchten die Einstellung und Herangehensweisen, die ihre Entwicklung als Lern-Designerin beflügelt haben.
Auszüge aus Ekaterinas Portfolio:
Von der bildenden Kunst zur Luftfahrt
Ekaterina kommt aus der bildenden Kunst. Seit ihrer Zeit an der Kunsthochschule hat sie immer viel gezeichnet und gemalt. Später hat sie in diesen Bereichen auch unterrichtet, und all diese Erfahrungen lässt sie jetzt in ihre didaktische Arbeit einfließen.
Ekaterina bei Alberta Printmakers in Kanada (2018). Hier sieht man, dass sie wirklich aus der gestalterischen Praxis kommt.
Diese kreative Basis sollte sie später zu ihrer Rolle als Kursentwicklerin bei CAE Inc. führen, wo sie aktuell Schulungen (E-Learning und Live-Formate gleichermaßen) für Beschäftigte in der Luftfahrt – in erster Linie Piloten – entwirft.
„Mein erstes Projekt – ein Kurs für UPS – war ein echter Wendepunkt“, erzählt Ekaterina. „Nicht nur wegen des Projekts selbst, sondern weil ich noch gar keine Erfahrung mit Articulate und dieser Rolle hatte. Dank der Unterstützung durch mein Team und die Teamleitung habe ich mich schnell eingearbeitet und bald auch für die Software und ihre Möglichkeiten begeistert.“
💡 Tipp: Ihr Hintergrund kann ein Alleinstellungsmerkmal sein. Was Sie in Bereichen wie Gestaltung oder Lehre an Kompetenzen vorzuweisen haben, kann zum Katalysator für Ihre Karriere werden.
Spiel ist das Ziel
Abseits ihrer beruflichen Arbeit erstellt Ekaterina gerne mit Articulate kleine Spiele. „Ich stecke eine Menge Arbeit in das Design – von Figuren und Illustrationen bis hin zur grafischen Oberfläche, den Schriftarten, der Hintergrundmusik und Voiceovers“, erklärt sie. „Ich versuche Themen zu finden, die Spaß machen, damit das Ganze sich eher wie ein Spiel als eine Lerneinheit anfühlt.“
Hier experimentiert sie auch immer wieder gerne mit komplexeren Articulate-Funktionen und baut gezielt interaktive Elemente ein, die über die klassische Kombination aus Text und Bild hinausgehen. Ihr Ziel ist es, ganzheitliche Spiele zu erschaffen, Projekte, bei denen Design, Inhalt und Gameplay Hand in Hand gehen und authentisch rüberkommen.
„Ich will, dass sie leicht verständlich sind und allen Altersgruppen Spaß machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Lernen nicht langweilig sein darf. Seriös bedeutet nicht immer effektiv. Manchmal können alberne oder überraschende Elemente den Lerneffekt deutlich stärker machen.“
💡 Tipp: Nehmen Sie sich vor, in Ihr nächstes Projekt mindestens ein interaktives oder spielerisches Element einzubauen, selbst wenn der Inhalt ganz alltäglich ist.
KI als kreativer Co-Pilot
Neue Tools geht Ekaterina immer mit großer Experimentierfreude an – das gilt auch für KI.
„Als jemand, der aus der Kunst kommt, habe ich über viele Jahre hinweg ein digitales Portfolio aufgebaut – mit der KI bekomme ich aber langsam das Gefühl, dass mein Können nicht mehr so relevant ist. KI kann Bilder viel schneller erstellen, und oft auch genauso gut. Allerdings auch nur, wenn ich detaillierte Prompts mit präzisen Stilvorgaben schreibe, und auch dann bearbeite ich die Ergebnisse meist noch mit Photoshop nach, oder bei kleineren Sachen wie Beschneiden oder Schattieren auch mit Storyline.“
💡Tipp: Das Mitdenken und die Empathie werden durch KI nicht ersetzt, sondern verstärkt.
Lernen in und mit der Community
Motivation und Unterstützung durch Andere haben in Ekaterinas Laufbahn eine große Rolle gespielt, egal ob im Team auf der Arbeit oder in der Online-Community E-Learning Heroes.
„Meine Kolleginnen und Kollegen und auch die Vorgesetzten waren immer ausgesprochen hilfsbereit und geduldig, gerade als ich noch ganz neu war. Ich hatte nie Scheu, Fragen zu stellen, Vorschläge zu machen und dazuzulernen“, so Ekaterina. „Selbst jetzt, nach drei Jahren, weiß ich, dass ich noch so viel zu lernen habe – und ich bin dankbar, im Team Menschen zu haben, deren Erfahrung meine bei Weitem übersteigt.“
Ebenso gut aufgehoben fühlt sich Ekaterina auf E-Learning Heroes. In der Rückschau würde Ekaterina nur eines anders machen: sich schon früher aktiv in die Community einbringen. „Projekte hochladen, an Diskussionen teilnehmen und bei den wöchentlichen E-Learning-Challenges mitmachen – bei all dem lernt man unglaublich viel und knüpft wertvolle Kontakte.“
Als Mensch, der immer daran interessiert ist, die Qualität der eigenen Arbeit zu steigern, geht sie auf ELH aktiv auf die Suche nach Möglichkeiten, tiefer in Themen wie Interaktivität und anspruchsvolle Funktionen von Articulate einzutauchen. „Auf ELH habe ich jede Menge leicht verständliche, aber trotzdem professionelle Tutorials gefunden. Immer, wenn ich zwischen Projekten mal ein bisschen Luft hatte, habe ich mir so ein Tutorial angesehen, um mich weiterzubilden.“
💡 Tipp: Man lernt schneller, wenn man Fragen offen stellt und diskutiert. Sehen Sie sich nach Orten um, an denen Neugier willkommen ist – oder schaffen Sie selbst solche Räume.
Weiterentwicklung als Designerin
Je weiter sich Ekaterina als Designerin entwickelt, desto intensiver nutzt sie Articulate. Was ihr an den Tools so gut gefällt, ist, dass sie gleich von Anfang an so leicht zu bedienen sind und trotzdem auch jetzt, Jahre später, noch mehr zu bieten haben.
„Was ich klasse finde, ist, dass Articulate mit mir wächst“, sagt sie. „Egal, auf welchem Level man sich befindet, man kann immer noch dazulernen.“
Für Ekaterina bedeutet diese Balance, dass sie effizient arbeiten, gleichzeitig aber noch ihre kreative Seite ausleben kann – egal, ob sie professionelle Luftfahrtschulungen erstellt oder mit spielerischen Quizformaten experimentiert.
Eine Frage der Einstellung
Wenn Ekaterina Neulingen in der Branche einen Tipp geben könnte, wäre es dieser: „Lassen Sie sich Zeit und machen Sie sich keinen Stress – Sie werden es schon schaffen. Nehmen Sie sich die Zeit, sich mit der Materie vertraut zu machen und Selbstvertrauen aufzubauen.“
Was sie in ihrer Karriere vorangebracht hat, war ihrer Einschätzung nach nicht zuletzt auch ihre aufgeschlossene Einstellung. „Offen dafür zu sein, dazuzulernen, ist ungemein wichtig. Ebenso eine gute Portion Neugier und Demut – es gibt immer etwas Neues zu entdecken und Menschen, von denen Sie lernen können.“
Was Ekaterina aber am wichtigsten ist, ist die Authentizität.
„Seien Sie mit Herzblut bei der Sache und bleiben Sie sich selbst treu“, ist ihr Motto. „Mir ist aufgefallen, dass meine erfolgreichsten Projekte die waren, deren Inhalte mich wirklich fasziniert haben. Ich bin überzeugt, dass Authentizität der Schlüssel für nachhaltig effektive Lerneinheiten ist.“
💡 Tipp: Selbst bei Pflichtprojekten kommt das Lernangebot besser an, wenn Sie es schaffen, zumindest ein Element zu finden, für das Sie sich wirklich interessieren.
💬 Fazit
Ekaterinas Werdegang ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass wirksame Lernangebote da entstehen können, wo Neugier, Spiel und Herz zusammenkommen – gerade wenn der Faktor Community noch hinzukommt. Von ihr können wir uns alle vermutlich noch eine gute Scheibe abschneiden.