Articulate Netzwerk:

Articulate

Let’s talk about Buttons

Let’s talk about Buttons
Let's talk about Buttons - Wie setzen Sie sie in E-Learning ein?

Kurz vorab: Ich verwende in diesem Artikel die Bezeichnung „Button“, da sie für mich die gängigste ist. Natürlich kann sie durch Begriffe wie „Schaltflächen“ oder „Tasten“ oder gar „Knöpfe“ ersetzt werden, falls es dann für den ein oder anderen verständlicher ist.

Fast jeder E-Learning-Kurs hat mindestens einen oder zwei Buttons. Oft sind die Buttons ein Navigationsmittel (wie z. B. „Weiter“ und „Zurück“) oder eine Möglichkeit, um weiterführende Informationen (wie eine Click-&-Reveal-Interaktion) anzubieten. Bei den vielen Möglichkeiten für Buttons möchte ich gerne ein paar Best Practices für ihre Gestaltung teilen.

Zeigen Sie, wohin der Button führt

Die Beschriftung der Buttons ist sehr wichtig. Dadurch erfahren die Lernenden, was passieren wird, wenn sie darauf klicken. Es ist wichtig, klare und aussagekräftige Beschriftungen zu verwenden, so dass die Lernenden nicht raten müssen, was sich dahinter versteckt. Ideal ist, die Buttons mit einem kurzen und prägnanten Aufruf zum Handeln zu versehen statt mit einem langen, textlastigen Satz. Zusätzlich können Sie noch ein Symbol oder Icon verwenden (wie beispielsweise eine Haus-Grafik oder ein Pfeil nach rechts), die den Lernenden helfen, die Funktion des Buttons schnell zu verstehen.

Greifen Sie auf häufige Button-Eigenschaften zurück

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eigene Buttons entwerfen. Ein visueller Hinweis, an dem wir erkennen, wann es sich um einen Button handelt, ist eine Form (oft rechteckig) mit einem Schlagschatten oder einem 3-D- oder abgerundeten Aussehen. Solche visuellen Hinweise lassen die Form tatsächlich so aussehen, als ob sie klickbar wäre, und wir wissen mittlerweile instinktiv, dass es sich dabei um einen Button handelt. Die meisten E-Learning-Autorentools haben vorgefertigte Buttons, die Sie einfach einsetzen und dann gegebenenfalls Form und Farbe nach Ihren Wünschen anpassen können.

Verwenden Sie Stadien

Haben Sie bemerkt, dass der Mauszeiger sich in eine kleine Hand verwandelt, wenn Sie damit über einen Button oder einen Hyperlink fahren? Dies ist ein weiterer subtiler Hinweis darauf, dass das betreffende Objekt angeklickt werden kann. Ein weiterer Hinweis sind Button-Stadien, die noch zusätzlich verdeutlichen, dass man dieses Objekt anklicken kann.

Neben dem aktiven und passiven Status eines Buttons können Sie auch noch den „Besucht“-Status verwenden, um dem Lernenden zu signalisieren, dass er diesen Button bereits geklickt hat. Das lässt sich häufig bei Webseiten beobachten – für Ihren E-Learning-Kurs könnte es aus didaktischen Gründen Sinn ergeben, es liegt aber bei Ihnen, ob sie diesen Status wirklich verwenden möchten.

Seien Sie konsequent

Die Lernenden erwarten leicht zu identifizierende Buttons an konkreten Stellen. Gestalten Sie also Ihre Buttons mit dem gleichen Look & Feel und gruppieren Sie sie so, dass die Lernenden nicht ihre Energien darauf verschwenden müssen, sie zu suchen. Wenn Sie anfangs rechteckige Buttons verwendet haben, bleiben Sie konsistent dabei und wechseln Sie nicht plötzlich zu runden Buttons. Das Gleiche gilt für die Platzierung: Wenn der Weiter-Button anfangs unten rechts angezeigt wurde, sollten Sie ihn nicht zwischendurch nach oben rechts verschieben.

Denken Sie daran: Die Lernenden sollten nicht nach den Buttons suchen oder über ihre Funktion rätseln müssen. Wenn sie leicht zu erkennen und deutlich gekennzeichnet sind, fügen sie sich in Ihre Kursinhalte ein anstatt abzulenken.

Haben Sie Best-Practice-Beispiele von gutem Button-Design? Oder vielleicht interessante Negativ-Beispiele, die Sie hier teilen möchten? Wenn ja, nutzen Sie bitte dazu die Kommentarfunktion!

Um zukünftige Updates nicht zu verpassen, abonnieren Sie meinen Blognewsletter, und vergessen Sie nicht, mir auf Twitter zu folgen.