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Was mit dem Code-Block in Rise alles möglich ist

Was mit dem Code-Block in Rise alles möglich ist

Auf E-Learning Heroes haben wir kürzlich unseren ersten „Build-a-thon“ veranstaltet. Fokus dieses kleinen Design-Wettbewerbs war, zu zeigen, was mit dem Code-Block in Rise 360 alles möglich ist. In den über 60 Einreichungen zeigte sich wieder einmal das unglaubliche Potenzial dieser internationalen Community, die Kreativität, Experimentierfreude und nicht zuletzt das profunde fachliche Know-how, das an den Tag gelegt wurde.

Die Sieger des Wettbewerbs wurden per Community-Voting ermittelt. Jeder der drei besteplatzierten Beiträge zeigt auf ganz eigene Art, dass der Code-Block in Rise Interaktionen möglich macht, die technisch innovativ sind und frischen Wind in die E-Learning-Landschaft bringen.

💡 Sie kennen diese Rise-Funktion noch gar nicht? Hier ist eine umfassende Einführung in den Code-Block in Rise 360.

⚠️  Kurzer Hinweis: Der Code-Block ist eine voll ausgereifte Funktion in Articulate Rise. Das Articulate-Support-Team ist jedoch nicht darauf ausgelegt, Ihnen bei der Fehlersucher oder beim Debugging zu helfen, wenn Sie eigenen Code in Ihre Kurse einbauen. Wenn Sie mit neuem Code experimentieren, empfehlen wir, immer eine Sicherheitskopie des Projekts anzulegen, bevor Sie etwas am Code ändern. Hilfe und fachlichen Austausch zum Thema finden Sie in der Code Block Group auf E-Learning Heroes.
Sehen wir uns nun die drei Sieger des Build-a-thons an:

Erster Platz: „Meet Your Learner Persona“ von ClaudiaNadol891​

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Was das Projekt ausmacht

Diese spielerische, zweiminütige Interaktion soll Lernende dazu anregen, zu überlegen, wie sie am liebsten lernen.

Als Neuling im Vibe-Coding stürzte sich Claudia voller Experimentierfreude in die Arme von ChatGPT und Lovable. Sie testete sowohl einfache als auch komplexere Interaktionsmuster, entschied sich aber schließlich dafür, das Ganze leicht und fluffig zu halten: So setzte sie auf Mikro-Interaktionen, die den Lernprozess unauffällig unterstützen, anstatt ihm Konkurrenz zu machen.

Hier zeigt sich, dass durch wohlformulierte Prompts und iteratives Vorgehen auch ohne viel Programmiererfahrung elegante, benutzerfreundliche Interaktionen entstehen können.

Reaktionen der Community

„Was für ein minutiöser Prompt!! Die Idee gefällt mir echt gut.“ – JenniferSavage-​

„Ausgezeichnet! Besonders klasse fand ich die leicht versetzt gestapelten Karten, die von 10 runterzählen.“ – Thomas_Shayon​

Was Sie davon mitnehmen können

  • Betrachten Sie Ihren Prompt als Zusammenfassung Ihres Designs. Eindeutige Ziele und eine klare Struktur führen zu besseren Ergebnissen.
  • Setzen Sie auf Schlichtheit. Lockere Interaktionen können trotzdem eine starke Wirkung haben.
  • Iteration ist nötig. Nachbesserungen bedeuten nicht, dass man versagt hat. Sie sind ein natürlicher Teil des Prozesses.

Zweiter Platz: „Accessibility Reality Checker“ von SheriLee​

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Was das Projekt ausmacht

Sheri hat den Accessibility Reality Checker entworfen, nachdem ihr aufgefallen war, dass Barrierefreiheitsschulungen oft nach demsleben Schema ablaufen: Regeln werden erklärt, aber es werden keine Entscheidunge verlangt. Nicht barrierefreie Projekte werden veröffentlicht, nicht weil die Teams dahinter die Empfehlungen nicht kennen, sondern weil ihnen die Konsequenzen vernachlässigbar erscheinen.

Anstatt einen 08/15-Kurs im Stil einer Checkliste zu erstellen, erschuf Sheri einen Simulator, bei dem sich die Teilnehmenden immer wieder konkret fragen müssen: „Welche Version würde ich veröffentlichen?“

Die Interaktion hat eine eigene UI, eine Bewertungslogik, Zustandsmanagement und einen mehrschrittigen Ablauf. Außerdem demonstriert das Projekt Barrierefreiheitsempfehlungen wie semantisches HTML, Tastatursteuerung, sichtbare Fokuszustände und gute Kontrastwerten unmittelbar in der Interaktion selbst.

Reaktionen der Community

„Danke, dass du zeigst, dass Usability ins Design integriert werden muss und nicht nachträglich angeflanscht werden darf.“ – Michael_Ishola​

„Die interaktive Demo zur Barrierefreiheit hat mir richtig gut gefallen. So können die Lernenden sehr gut zum Nachdenken über das Design und den Prozess angeregt werden.“ – CharlottieMa153​

Was Sie davon mitnehmen können

  • Entscheidungen sind wichtiger als Informationen. Simulationen können Instinkte neu kalibrieren.
  • Machen Sie sich Einschränkungen gezielt zunutze. Weniger ist mehr – das kann auch für Anweisungen in Ihren Lernangeboten gelten.
  • Demonstrieren Sie, was Sie beibringen möchten. Bauen Sie Barrierefreiheitsfunktionen direkt in Ihr Projekt ein.

Dritter Platz: Malen nach Zaunkönigen by ArthaLearning03​

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Was das Projekt ausmacht

Neulinge in der Hobby-Ornithologie stehen alle vor derselben Herausforderung: „Wie unterscheide ich eine Vogelart von der anderen?“

Anstatt Standardinteraktionen wie Flashcards oder Checklisten zu bemühen, entwickelte dieses Team eine Art Workshop, in dem Teilnehmende ganz praktisch selbst Hand anlegen und einzelne Merkmale der Vögel analysieren können. In der Interakion werden anatomische Diagramme mit Vergleichsfotos und Beobachtungsnotizen kombiniert. Anschließend sollen die Teilnehmenden anwenden, was sie gelernt haben, und subtile Unterschiede zwischen Vogelarten erkennen.

Technisch hat das Team Vibe-Coding mit echter Programmiererfahrung kombiniert und über mehrere Versionen iteriert, um die Usability zu verbessern, den Code zu stabilisieren und das interaktive Diagramm zu optimieren.

Reaktionen der Community

„Das hat einen Riesenspaß gemacht! Dieses ,Malen nach Zahlen‘ könnte ich mir auch in anderen Kontexten vorstellen…“ – LinneaConely​

„Wow – so viel Interaktivität – das Ding könnte glatt zur Schulung im medizinischen Kontext eingesetzt werden.“ – TracyWindsor​

Was Sie davon mitnehmen können

  • Mit dem Code-Block können Sie sogar eigene Workshops erstellen.
  • Setzen Sie KI strategisch ein. Beheben Sie kleinere Fehler von Hand, anstatt ganze Dateien umzuschreiben.
  • Finden Sie die Balance zwischen Experimentierfreude und planvollem Vorgehen.

Fazit

Diese drei Projekte haben den Rise-Code-Block auf drei völlig unterschiedliche Arten auf die Probe gestellt. Eines hatten sie aber gemeinsam: gezielte Experimentierfreude. Von wohlformulierten Prompts über Simulationsdesign bis hin zu ehrgeizigen Benutzeroberflächen zeigen diese Projekte, dass es für effektive Interaktivität nicht unbedingt eine volle Entwicklungsumgebung braucht. Das richtige Maß an Neugier, Kreativität, Iteration und Ehrgeiz reicht oft schon aus.

Wenn Sie bisher also zögerlich waren, den Code-Block in Rise auszuprobieren, hoffen wir, dass wir Ihnen mit diesen Beispielen Mut machen konnten. Viel Spaß beim Experimentieren!