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Welche Formen von Interaktionen gibt es?

Welche Formen von Interaktionen gibt es?
Formen von Interaktionen

„Interaktivität“ ist ein häufig genutzter Begriff in der E-Learning-Branche. Generell sagt man, interaktive Kurse ziehen die Lernenden aktiver ein, sodass sie die Lerninhalte aufmerksamer verarbeiten.

Was bedeutet es überhaupt, Interaktivität zu einem E-Learning-Kurs hinzuzufügen? Natürlich heißt Interaktivität nicht, dass die Lernenden von Seite zu Seite eines E-Learning-Kurses klicken. Aber grundsätzlich geht es darum, die Lernenden mit ihren Klicks entscheiden zu lassen, was sie auf ihrem Bildschirm sehen.

Es gibt im Wesentlichen drei klassische Möglichkeiten, wie Lernende mit Ihren Inhalten interagieren können: Sie können klicken, mit dem Mauszeiger darübergehen oder etwas an einen bestimmten Platz ziehen. Nahezu alle E-Learning-Interaktionen basieren auf diesen drei Aktionen.

Als Instructional Designer bestimmen Sie, welches Format Sie verwenden möchten und wann. Es sind einige Dinge zu beachten, wenn Sie Interaktionen für Ihre E-Learning-Kurse entwerfen:

1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Inhalt relevant ist

Die besten Interaktionen sind diejenigen, die realistisch sind und an alltägliche Situationen im Arbeitsumfeld erinnern. Das Hinzufügen von Interaktivität zu irrelevanten Inhalten kann schnell zu einer Ablenkung werden, die die Lernenden frustriert.

2. Nutzen Sie Interaktivität für Entscheidungsszenarien

Anstatt den Lernenden viele Informationen vorzusetzen, verwenden Sie eine Interaktion, um beispielsweise eine Situation zu simulieren, in der sie die Informationen anwenden müssen. Sollten sie an der einen oder anderen Stelle nicht weiterwissen, können Sie immer noch Hintergrundinformationen und Hilfestellungen anbieten.

Insgesamt vertieft diese Art der Anwendung den Lernprozess mehr, als Informationen nur zu lesen oder zu hören. Und die Lernenden bekommen außerdem die Chance, ihr Verständnis zu beurteilen und relevante Rückmeldungen zu erhalten.

3. Ermöglichen Sie es den Lernenden, selbst die benötigten Lerninhalte auszusuchen

Anstatt den Lernenden die Lerninhalte aufzuzwingen oder sie zu drängen, alle Kursinformationen durchzuarbeiten, verwenden Sie lieber Interaktionen, die Ihren Lernenden die Kontrolle über die Inhalte geben, die sie sehen möchten.

Über diesen interaktiven Ansatz haben die Lernenden einerseits Zugang zu allen relevanten Informationen, andererseits können sie in einer natürlichen, neugierigen Weise erforschen und Inhalte auslassen, die ihnen bereits bekannt sind. Das spricht natürlich auch die unterschiedlichen Erfahrungslevel der Lernenden an.

Kurzum: Jeder kann bessere E-Learning-Kurse erstellen, indem er ansprechende Interaktionen hinzufügt.

Wie verwenden Sie Interaktionen in Ihren E-Learning-Kursen? Gibt es “Lessons learned”, die Sie mit anderen Kursentwicklern teilen können? Ich freue mich auf Ihr Feedback in den Kommentaren.

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